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"Die Lust, Kunst und Kultur zu erleben und zu fördern"

Horst Kuhnert

Horst Kuhnert

Donnerstag, 18.07.2019, 19.30 Uhr
Horst Kuhnert wurde 1939 in Schweidnitz/ Schlesien geboren. Von 1957 bis 1962 studierte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Anfänglich widmete er sich der abstrakten Malerei, begann aber 1963 mit plastischen Arbeiten und entwickelte 1964 sein Konzept „Von der Fläche in den Raum“. Es entstanden Reliefe „Raumflächen“ und später Plastiken, „Raumkörper“ aus Polyester. Horst Kuhnert war einer der ersten Künstler, die den neuen Werkstoff in großem Stil einsetzte, er erlaubte ihm, weiche Formen in der traditionell strengen Tradition der Konkreten Kunst zu erschaffen.

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Die globalen und gesellschaftlichen Veränderungen, die die bisher gültigen Normen in Frage stellen, veranlassten den Künstler zu einer zweiten Hauptwerkgruppe „Stabil-Instabil“ und „konstruierte Dekonstruktion“. In den dreidimensionalen Arbeiten, überwiegend aus Holz und Stahl gefertigt, sucht er nach neuen Stabilität und Konstruktionen, die die Instabilität sichtbar machen.
1970 wurde Horst Kuhnert mit dem Preis des Königreiches Nepal ausgezeichnet und erhielt 1985 den Förderpreis des Landes Niedersachsen. Seit 1985 ist er Mitglied der Gruppe
Konstruktive Tendenzen. Der Künstler lebt und arbeitet in Stuttgart.

Die Begegnung und das Gespräch mit dem Künstler Horst Kuhnert über seine Arbeit verspricht einen interessanten und anregenden Abend.

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Vergangene Künstlergespräche 2018

Johannes Hepp

Johannes Hepp - Foto: Daniel Torz

Donnerstag, 14.03.2019, 19.30 Uhr
Johannes Hepp wurde 1986 in Werneck geboren. Nach seinem Abitur an der Waldorfschule Würzburg 2006 arbeitete er zunächst in Kanada und Deutschland mit Menschen mit Behinderung. Von 2008 - 2012 studierte er an der Edith Maryon Kunstschule Freiburg Bildhauerei. Anschließend arbeitete er 4 Jahre als freischaffender Künstler in Würzburg, kehrte dann nach Freiburg zurück, wo er seit 2017 auch als Dozent mit dem Schwerpunkt „Schnitzkunst“ an seiner ehemaligen Kunstschule tätig ist. Seine Arbeiten sind in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland und der Schweiz zu sehen.

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Im November 2018 erhielt Johannes Hepp den Kulturförderpreis der Stadt Würzburg. Der Künstler arbeitet mit dem klassischen Bildhauerwerkstoff Holz, wobei neben Linden -,Pappel- und Eichenholz auch Nadelhölzer zum Einsatz kommen. Zunächst sägt er mit der Kettensäge die grobe Form heraus und schnitzt dann mit der Hand weiter. Zum Schluss des Arbeitsprozesse aquarelliert er seine Skulpturen. Der Fokus seiner Arbeiten ist auf den Mensch gerichtet und seine Figuren haben, trotz ihrer häufig geringen Größe, individuelle Gesichtszuge. Viele seiner Skulpturen haben einen Mechanismus, können und sollen vom Betrachter bewegt werden. Dadurch fordert Johannes Hepp dazu auf, mit dem Objekt in einen Dialog zu treten. Häufig kombiniert er seine Skulpturen mit gefundenen Gegenständen und spielt dabei auch mit der Umkehr von Größenverhältnissen.

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Jan van Munster

Foto: Wolfgang Helm

Foto: Archiv Van Münster

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 19.30 Uhr
Zum nächsten dieser anregenden Künstlergespräche wird der in der „Sammlung Peter C. Ruppert“ vertretene niederländische Bildhauer erwartet. Er wurde 1939 in Gorinchem geboren. Von 1955-1957 studierte er an der Akademie der bildenden Künste in Rotterdam, anschließend bis 1960 am Institut für Angewandte Kunst in Amsterdam. Von 1970 bis 1988 war er Dozent in Haarlem, Amsterdam und Hertogenbosch. Er ist Initiator der Stiftung IK, die jungen Künstlern Arbeits- und Ausstellungsmöglichkeiten bietet. Heute lebt und arbeitet er in Oost-Souburg.

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Er wurde 1939 in Gorinchem geboren. Von 1955-1957 studierte er an der Akademie der bildenden Künste in Rotterdam, anschließend bis 1960 am Institut für Angewandte Kunst in Amsterdam. Von 1970 bis 1988 war er Dozent in Haarlem, Amsterdam und Hertogenbosch. Er ist Initiator der Stiftung IK, die jungen Künstlern Arbeits- und Ausstellungsmöglichkeiten bietet. Heute lebt und arbeitet er in Oost-Souburg.
Sein Thema ist die Energie: Temperatur, Magnetismus, Radioaktivität und Elektrizität sind Ausgangspunkt für viele seiner Werke. Er macht das Unsichtbare sichtbar.
„Mein Werk handelt von Energien, von Zeit und Raum worin Gegensätze: Licht und Dunkel, Wärme und Kälte, Hass und Liebe, Anziehen und Abstossen, Lärm und Stille Gegebene sind“ Zu seinen bekanntesten Arbeiten, die international vertreten sind, gehört die Serie „Brainwaves“. Ausgangspunkt dieser Neonskulpturen und -installationen ist die medizinische Aufzeichnung seiner Hirnströme, sein EEG, das er aus Neugier hat 1995 aufzeichnen lassen. Van Munster nimmt kleine Ausschnitte dieser aufgezeichneten Schwingungen, vergrössert und überträgt sie auf speziell angefertigte Leuchtstoffröhren. Damit macht er seine schöpferische Energie sichtbar und bringt sie zum leuchten.
Da es nur winzige Fragmente seines EEG´s sind, kann sich jeder damit identifizieren.

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Ewerdt Hilgemann


Donnerstag, 14. Juni 2018, 19.30 Uhr
Der international bekannte Künstler wurde 1938 in Witten/Ruhr geboren, studierte an der Universität Münster und an der Werkkunstschule und Universität des Saarlandes. 1970 zog Hilgemann nach Gorinchem in die Niederlande und lehrte von 1977-1998 als Dozent an der Willem de Kooning Academie in Rotterdamm. Von 1974 -1989 war er Mitglied der Künstlergruppe „internationaler Arbeitskreis für konstruktive Gestaltung“ und hatte von 1975-1984 ein Atelier in Carrara.
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Ralph Eck


Donnerstag, 8. März 2018,19.30 Uhr
Der Bildhauer Ralph Eck ist mit seiner Skulptur IV in der Sammlung von Peter Ruppert, Konkrete Kunst in Europa nach 1945, vertreten. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich systematisch mit dem Würfel und seiner linearen Umschreibung, der skulpturalen Transparenz. Er lebt und arbeitet an seinem Geburtsort Unterpörlitz bei Ilmenau.
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János Megyik


Donnerstag, 16.11.2017, 19.30 Uhr
Der in Budapest lebende Künstler Janos Megyik widmet sich in seinen Arbeiten der Erforschung der Perspektive, der Geometrie und projektiven Geometrie. Seine Holz- und Stahlkonstruktionen und Stahlbilder sind in internationalen Museen und Ausstellungen zu finden.
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Gerhard Frömel

18.05.2017, 19.30 Uhr
Die Arbeiten des österreichischen Künstlers zählen zu der sich auf einige wesentliche Formen und Inhalte reduzierenden konkreten Kunst. Der künstlerische Weg führt vom Bild zum Objekt und zur Rauminstallation (Wikipedia).
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Künstlergespräch

Freundeskreis Kulturspeicher e.V.

c/o Museum im Kulturspeicher
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