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"Die Lust, Kunst und Kultur zu erleben und zu fördern"

61. Künstlergespräch mit

Angelika Summa

Donnerstag, 02. Februar 2023, 19.30 Uhr

Im Mittelpunkt, der vom „Museum im Kulturspeicher“ zusammen mit seinem „Freundeskreis“ veranstalteten Gesprächsabende, stehen Künstler und Künstlerinnen, deren Werke in diesem Museum präsentiert werden. Zum nächsten dieser anregenden Künstlergespräche wird die in der „Städtischen Sammlung“ vertretene Metallbildhauerin Angelika Summa erwartet.

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Frau Summa wurde 1952 in Bayreuth geboren und studierte von 1981 bis 1991 Kunstgeschichte, Archäologie und Germanistik (Abschluss: M.A.) an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg. Seit 1986 ist die Künstlerin freischaffend als Bildhauerin tätig. 

Seit 2003 ist sie Mitglied des künstlerischen Beirates KV Würzburg, seit 2007 Dozentin für Metallskulptur an der Kunstakademie Bad Reichenhall,  von   2008 bis 2011 war sie Lehrbeauftragte für Metallskulptur und Pädagogik an der Universität Würzburg. Sie erhielt etliche Preisen und Auszeichnungen, unter anderem: 1995 den Kunstförderpreis der Stadt Würzburg,  2014 den PEMA-Kulturpreis des KV Bayreuth und den Kulturpreis der Stadt Würzburg. Ihre Arbeiten sind in zahlreichen Museen im In- und Ausland zu finden sowie im öffentlichen Raum und werden international in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt.

Aus industriell vorgefertigten Materialien, Rohre, Drähte, Seile, Bänder, Schrauben und Nägel aus Metall entstehen ihre Skulpturen, dreidimensionale Strukturen die sich zu einfachen, meist offenen Formen entwickeln. Aus den harten Materialien formt die Künstlerin lockere Geflechte, verwoben oder gewickelt, gelötet, geschweisst, geknotet oder geknüpft. Dabei werden Edelstahl, Kupferdraht, Eisen und auch Messing verwendet, Metalle die unterschiedliche Anforderungen an die Verarbeitung stellen. So entstehen aus gleichförmigen Industriematerialien spannungsvolle, lebendig anmutende Objekte. Die Bandbreite reicht von filigranen kleinen Objekten aus feinen Drähten bis hin zu großen raumgreifenden, zum Teil sperrigen Skulpturen.Ihre Arbeiten sind nie starr, sie vermitteln Dynamik, Bewegung, sie fließen, wachsen, lösen sich auf….

Frau Summa lebt in Würzburg und ist eines von 4 Mitgliedern der Ateliergemeinschaft „ Malerfürstentum Neu-Wredanien“
2 ihrer Skulpturen sind auf dem Cardinal-Faulhaber-Platz und vor dem Museum im Kulturspeicher in Würzburg aufgestellt unter dem Titel „Kunst für die Stadt“.
Das Künstlergespräch mit der Würzburger Bildhauerin Angelika Summa über ihre Arbeiten verspricht einen spannenden, interessanten Abend.

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Angelika Summa

Eintrittskarten

6,50 € (erm. 4,50 €) nur an der Abendkasse.

Vergangene Künstlergespräche 2022

Andi Schmitt

Donnerstag, 20. Oktober 2022, 19.30 Uhr

Im Mittelpunkt der vom „Museum im Kulturspeicher“ zusammen mit seinem „Freundeskreis“ veranstalteten Gesprächsabende stehen Künstler und Künstlerinnen, deren Werke in diesem Museum präsentiert werden. Zum nächsten dieser anregenden Künstlergespräche wird der in der „Städtischen Sammlung“ vertretene Maler Andi Schmitt erwartet. 

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Der Künstler wurde 1957 in Würzburg geboren. Seine künstlerische Ausbildung:
Von 1975 bis 1978 Zeichenkurse bei Lothar Forster und Dieter Stein in Würzburg.
Von 1978-1984 erfolgte ein Studium an der Kunstakademie München bei Prof. Thomas Zacharias, Horst Sauerbruch und Kurt P. Lohwasser. Zeitgleich studierte Andi Schmitt ab 1981 an der LMU München Kunstgeschichte bei Prof. Friedrich Piel.
1985 bis 1987 Gastbesuche der Kunstakademie Düsseldorf bei Michael
Buthe und Gerhard Richter.
In den darauffolgenden Jahren zahlreiche „Artist in Residence“ Aufenthalte, unter anderem in London, Bremerhaven, Schweden, Irland und Island. Der seit 1985 freischaffend tätige Künstler lebt und arbeitet in Würzburg und Randersacker und ist seit 2017 1. Vorsitzender der Vereinigung Kunstschaffender Unterfrankens.
In seinen oft kleinformatigen Ölbildern auf Leinwand oder Holz fängt der Künstler die Stimmungen der Landschaft ein. Wechselnde Wolkenformationen - flüchtige Momente in unterschiedlichem Licht, Landschaften, deren Stimmung sich mit der Tageszeit und dem jeweiligen Licht verändert, ziehen den Betrachter in ihren Bann.
Die Begegnung und das Gespräch mit dem Künstler über seine Arbeit verspricht einen interessanten und anregenden Abend, den Sie nicht verpassen sollten.

Eintrittspreise:
Mitglieder: 4,50 €
Nichtmitglieder: 6,00 €

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Andi Schmitt / Foto: Ralf Kuhn

Ziehende Wolken

Zwielicht

Sonnenaufgang - Sonnenuntergang

Dunkle Wolken

Gegenlicht

Spätsommer

Siegfried Kreitner

Donnerstag, 12. Mai 2022, 19.30 Uhr

Im Mittelpunkt, der vom „Museum im Kulturspeicher“ zusammen mit seinem „Freundeskreis“ Veranstalteten Gesprächsabende, stehen Künstler und Künstlerinnen, deren Werke in diesem Museum präsentiert werden. Zum nächsten dieser anregenden Künstlergespräche wird der in der „Sammlung Peter C. Ruppert“ vertretene Bildhauer Siegfried Kreitner erwartet. 

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Der Künstler wurde am 1.Dezember 1967 in Simbach am Inn geboren und lebt und arbeitet in Landshut und München. Seine künstlerische Ausbildung: 1996  das Studium der Bildhauerei an der Hochschule der Künste Berlin, 1997 New York Studio School of Drawing, Painting and Skulptur, 1998 Studium an der Akademie der bildenden Künste München und 1999 Meisterschüler bei Prof. David Evison in Berlin. 2005 bekam Siegfried Kreitner den Lehrauftrag für kinetischen Objektbau an der Akademie der bildenden Künste München. Kreitner erforscht in seinen Arbeiten die Themen Bewegung und Raum. „Meine minimalkinetischen Arbeiten setzen sich aus Elementen der Bewegungserzeugung, übertragung und visuellen Vermittlung zusammen. Diese Kausalkette von Motor - Getriebe - Nockenscheibe - Linearlager - Stößelstange - bewegte Masse oder bewegtes Leuchtelement ist eine unveränderbare Kette die dem Ziel der Erzeugung  und Wahrnehmbar- Machung eines in vier Himmelsrichtungen gleichwertigen, minimalen Bewegungsablauf dient.“
„Energie, Kraft und Bewegung werden in meinen Arbeiten nur sparsamen zurückhaltend eingesetzt. Nichts geschieht hektisch, schnell oder spannungsreich. Vielmehr verwirkliche ich ein langsames Aufbauen kontrollierter Bewegung, der eine Hingabe an die Schwerkraft, mit Auflösung und Abgabe von Energie folgt.“ Die Begegnung und das Gespräch mit dem Künstler über seine Arbeit verspricht einen interessanten und anregenden Abend.

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VI 2018

IV 2020

III 2021

„Der vergessene Schatz“

 Ein Dokumentarfilm von Tom Erhardt

Der Brasilianer Chagas Freitas war in den 1980er-Jahren Kulturattacheé in Ost-Berlin. Aus dieser Zeit stammt die weltweit größte Sammlung unangepasster Kunst: abstrakt, plakativ und individualistisch: Kunst, die beim DDR-Regime aneckte und nach dem Mauerfall vergessen wurde. Was aus ihr geworden ist, erzählt dieser Film. Die Sammlung, eine der größten Privatsammlungen non-konformer Kunst von „nicht-offiziellen“ Künstlern aus der DDR befindet sich heute in Brasilia.  Der Regisseur, Tom Erhardt, wird an diesem Abend anwesend sein und freut sich auf eine anregende Diskussion. 

Anmeldung per Mail: info@freundeskreis-kulturspeicher.de 
oder Telefon 0931 91405

Es gelten die 2Gplus-Regelungen (Drittimpfung oder Test)

Katja Strunz

Das für den 10.02.2022 geplante Künstlergespräch mit Katja Strunz
muss leider verschoben werden. Ein Ersatztermin steht noch nicht fest.

Katja Strunz

Vergangene Künstlergespräche 2021

Philipp Valenta

Donnerstag, 23. September 2021, 19.30 Uhr

Im Mittelpunkte vom „Museum im Kulturspeicher“ zusammen mit seinem „Freundeskreis“ veranstalteten Gesprächsabende stehen Künstler(innen), deren Werke in diesem Museum präsentiert werden. Zum nächsten dieser anregenden Künstlergespräche wird der Künstler Philipp Valenta erwartet, dessen Arbeit in der Städtischen Sammlung des Museums im Kulturspeicher vertreten ist.

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In seiner künstlerischen Praxis reflektiert Valenta Wertvorstellungen und Wertschöpfungsprozesse konzeptuell in verschiedenen Medien mit Schwerpunkt auf Grafik, Video und performativ-bildhauerischen Techniken.

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Eintrittskarten zu 6,50 € (erm. 4,50 €) nur an der Abendkasse

Künstlergespräch

Freundeskreis Kulturspeicher e.V.

c/o Museum im Kulturspeicher
Oskar-Laredo-Platz 1
97080 Würzburg
Telefon: +49 (0) 931 411075
info@freundeskreis-kulturspeicher.de